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Promotionsmöglichkeiten am DWI

Am DWI haben Sie zwei verschiedene Möglichkeiten zur Promotion: einmal zum Dr. theol., einmal zum Dr. phil., je nach vorausgegangenem Studium.

Promotion zum Dr. theol.

Voraussetzung für die Promotion zum Dr. theol. ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Theologie sowie der Nachweise der Sprachkenntnisse Latein, Griechisch und Hebräisch. Die Promotion besteht aus der Abfassung der Dissertation (Doktorarbeit) und der mündlichen Abschlussprüfung. Die Dissertation ist eine wissenschaftliche Forschungsarbeit, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse dokumentiert. Sie wird von zwei habilitierten Mitgliedern der Fakultät begutachtet und muss veröffentlicht werden. Die mündliche Prüfung erfolgt in der Regel als Einzelprüfung in den theologischen Disziplinen, sie kann im Einzelfall auch als Disputation abgelegt werden. Verbindliche Auskunft gibt die Promotionsordnung der Theologischen Fakultät.

Promotion zum Dr. phil.

Der akademische Grad eines Doktors der Philosophie in Diakoniewissenschaft wird durch die Kooperation mit der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften an der Universität Heidelberg verliehen. Voraussetzung für die Promotion zum Dr. phil. ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Diakoniewissenschaft oder Sozialethik. Für Absolventen sozialpädagogischer und religionspädagogischer Fachhochschulstudiengänge ist die Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion gegeben, wenn das Fachhochschuldiplom mit der Note „Sehr gut“ erworben und außerdem durch ein Kolloquium entsprechend Absatz 6 Satz 1 und 2 der Promotionsordnung der Nachweis erbracht wurde, dass die Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit in gleicher Weise vorhanden ist wie bei promotionsfähigen Universitätsabsolventen/innen. Die Promotion besteht aus der Abfassung der Dissertation (Doktorarbeit) und der mündlichen Abschlussprüfung. Die Dissertation ist eine wissenschaftliche Forschungsarbeit, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse dokumentiert. Sie kann auch als publikationsbasierte Dissertation erfolgen. Sie wird von zwei Hochschullehrern/innen begutachtet und muss veröffentlicht werden. Die mündliche Prüfung erfolgt in der Regel als Disputation. Verbindliche Auskunft gibt die Promotionsordnung der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften.

Abfassen der Dissertation

Diakoniewissenschaftliche Dissertationen können nicht nur Einzelarbeiten sein, sondern es besteht auch die Möglichkeit einer stärker strukturierten Promotion. Außerdem können diakonische Dissertationen auch empirische Untersuchungen beinhalten. Wahl der Art der Promotion und Themenfindung erfolgen in enger Absprache mit den BetreuerInnen. Alle DoktorandInnen haben die Gelegenheit, im DoktorandInnen-Kolloquium ihre Arbeit vorzustellen und Impulse zu erhalten. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, sich um einen Platz in der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften zu bewerben (HGGS). Ein umfangreiches Serviceangebot bietet auch die Heidelberger Graduiertenakademie.

Finanzierungsmöglichkeiten

Über die Möglichkeiten der Finanzierung (Stipendien, wissenschaftliche Mitarbeit am Lehrstuhl oder in Projekte) informieren Sie ihre BetreuerInnen. Sie unterstützen Sie auch, wenn Sie Gutachten für Stipendien benötigen.

 
Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 23.12.2014
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